Wie bekommt man sein Geld am besten von Deutschland nach Australien?

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Die 3 besten Methoden um Geld nach Australien zu transferieren

Wenn ihr in Down Under leben und arbeiten wollt, stellt sich früher oder später die Frage, wie ihr eure Euro am besten und vor allem am günstigsten von Deutschland nach Australien bekommt. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und oft ist es nicht ganz leicht zu durchblicken, wie viele Gebühren man wo zahlt, wo man die besten Wechselkurse bekommt und was am Ende eigentlich wirklich der beste Weg ist, sein Geld nach Australien zu transferieren.

Deshalb haben wir für euch eine Liste zusammengestellt und verglichen, mit welchen Strategien ihr am besten fahrt.


Direkteinstieg in den Artikel

Methode 1: Mit der Kreditkarte kostenlos in Australien Geld abheben ↓
Methode 2: Von der Partnerschaft zwischen Deutscher Bank und Westpac profitieren ↓
Methode 3: Größere Summen Geld mit TransferWise aufs australische Konto überweisen ↓


Methode 1: Cash on Demand – In Australien mit der Kreditkarte kostenlos Geld vom deutschen Konto abheben

Funktioniert mit Konto der Comdirect Bank oder der DKB

Eine der günstigsten, schnellsten, flexibelsten und wohl auch komfortabelsten Lösungen ist es, wenn ihr euch in Deutschland ein Konto bei der Comdirect Bank (lässt sich auch von Australien aus beantragen) oder der DKB zulegt. Dabei sind die Kontoführung und die Beantragung einer Visakarte komplett kostenlos. Alles was ihr braucht ist ein Girokonto, das sich bei beiden Banken einfach und bequem online beantragen lässt. Danach müsst ihr mit den ausgedruckten Unterlagen nur noch zur nächsten Post und euch dort mit einem Personalausweis ausweisen. Kurze Zeit später flattern euch eure Zugangsdaten für das Konto direkt in euren Briefkasten.

Gemeinsamkeiten der beiden Banken: Sowohl die Comdirect als auch die DKB bieten tolle Leistungen

  • Ihr zahlt keinerlei Kontoführungsgebühren oder Ähnliches.
  • Sowohl die DKB als auch die Comdirect Bank, bieten mit ihrem Girokonto eine kostenlose (!) Visakarte an, mit der man weltweit kostenlos Bargeld abheben kann. Super für alle, die neben Australien auch öfter mal in andere Länder reisen oder dort Urlaub machen.
  • Die Wechselkurse, die man bei der Geldabhebung mit der Visa-Kreditkarte bekommt, sind sehr fair. Man zahlt im Schnitt, durch den leicht angehobenen Wechselkurs an den Geldautomaten, nur einen kleinen Aufschlag der Banken von circa 0,50%. Viel günstiger als zum Beispiel eine ganz normale Überweisung, von deutschen zu australischen Bankkonten, bei der man oft einen sehr viel schlechteren Wechselkurs bekommt und damit oft einen Aufschlag von circa 3% zahlt! (Dies gilt nicht für das unter Methode 3 beschriebene Online-Überweisungstool TransferWise)
  • Guter und zuverlässiger Service bei beiden Banken.
  • Man kommt schnell an seine Ersparnisse und muss im Gegensatz zu Überweisungen nicht erst ein paar Tagen warten, bis das Geld auf dem Konto verfügbar ist. „Money on demand“ sozusagen. Wenn ihr jederzeit die Möglichkeit haben wollt, schnell und flexibel auf euer Erspartes zugreifen zu können, ist dies definitiv der beste Weg.
  • Ihr lebt in Australien aber müsst für verschiedene Versicherungen oder ähnliches ein deutsches Konto beibehalten? Dann ist ein Konto bei der Comdirect oder der DKB die beste Option für euch.

Tipp: Geld abheben ist kostenlos aber aufpassen bei Zahlung mit Kreditkarte in Geschäften

Bei der Geldabhebung am Automaten gibt es keine Nachteile. Aufpassen muss man höchstens, dass man die richtigen Geldautomaten erwischt (siehe unten ↓) und wenn man mit der Visakarte in Geschäften zahlt. An der Kasse werden nämlich, wie bei allen Kreditkarten, extra Gebühren auf den Kaufpreis mit aufgeschlagen (normalerweise ca 1,5% vom Kaufpreis). Also lieber kostenlos Geld am Automaten abheben und dann Bar in den Geschäften zahlen oder das Geld auf ein australisches Konto einzahlen und mit der australischen Debit Card zahlen.

Mehr Infos über das Girokonto bei der DKB →
Mehr Infos über das Girokonto bei der Comdirect →

Kleine aber feine Vorteile der Comdirect Bank, wenn man im Ausland wohnt

Beide Banken sind sich von den Leistungen recht ähnlich und beide sind eine ausgezeichnete Wahl. Ihr könnt bei keiner wirklich etwas falsch machen. Es gibt jedoch ein paar kleine Unterschiede, weshalb ich persönlich finde, dass die Comdirect für Leute, die in Australien oder anderswo im Ausland wohnen, die besser Wahl als die DBK ist.

Konto kann aus dem Ausland eröffnet werden

Ihr seid schon in Australien? Man kann bei der Comdirect auch aus dem Ausland ein deutsches Konto eröffnen. Alles was ihr dafür machen müsst, ist das Anmeldeformular ausfüllen und dann eure Identität beglaubigen zu lassen, was zum Beispiel in Australien (so wie in Deutschland auch) bei jeder Postfiliale geht. Easy.

Sich als Steuerausländer melden

So lange ihr im Ausland lebt, also zum Beispiel in Australien, gibt es bei der Comdirect sogar online die Option, sich von den Steuern befreien zu lassen. Praktisch! Einnahmen wie zum Beispiel Dividenden von Aktien, müssen dann in eurem neuen Heimatland angegeben und versteuert werden. Das kommt euch eventuell günstiger als die in Deutschland pauschale 25% Abgeltungsteuer zu zahlen. Und wo wir gerade von Aktiendepots sprechen…

Einfache und kostenlose Verwaltung vom Aktiendepot

Für Leute, die so wie ich ein Aktiendepot besitzen oder ein solches eröffnen wollen, ist die Comdirect Bank die einzige Wahl. Ihr habt dann folgende Vorteile: Falls ihr bereits ein Aktiendepot habt, könnt ihr dieses zur Comdirect übertragen und bekommt dafür sogar noch 50 Euro gutgeschrieben. Die Depotführung ist komplett kostenlos, solange ihr auch ein Girokonto habt (die Voraussetzung ist ok, das Girokonto ist ja auch kostenlos). Wie oben bereits beschrieben, könnt ihr euch außerdem als Steuerausländer melden.

Im Vergleich: Bei der DKB gibt es zwar ein Fond- aber kein Aktiendepot.

Den wöchentlichen Verfügungsbetrag der Kreditkarte (standardmäßig 500 Euro) bequem online aufstocken

Ich war einmal in der Situation, dass ich mir in Australien ein Auto kaufen wollte. Das Geld dafür habe ich von meinem deutschen Girokonto der Comdirect kostenlos an australischen Bankautomaten abgehoben. Ich musste zwar mehrmals die Automaten wechseln, weil diese meistens ein Limit von 500 bis 1000 Dollar haben, aber von Seite der Comdirect lief es reibungslos. Mit der Visa-Karte hat man normalerweise ein Abhebe- und Bezahlunglimit von 500 Euro in der Woche, dieses lässt sich aber online ganz einfach aufstocken, indem man quasi zusätzliches Geld vom Girokonto auf die Kreditkarte „überweist“.

Im Vergleich: Bei der DKB dauert es immer zwei Tage, wenn man Geld zwischen dem Girokonto und dem „Kreditkartenkonto“ verschiebt. Bei der Comdirect geht es von einer Sekunde auf die andere, so dass man immer alle Finanzen im Überblick hat.

Kontoauszüge komplett online verwalten

Ich habe meine deutsche Adresse für meinen langjährigen Aufenthalt in Australien komplett aufgegeben. Bei der Comdirect kein Problem, man kann sich seine Kontoauszüge alle im Online-Kundenbereich zustellen lassen.

Die bessere Lösung für Selbständige und Freiberufler

Die Comdirect Bank ist nicht nur für alle Angestellten zu empfehlen, sondern auch, im Gegensatz zur DKB, für Leute, die in Deutschland selbständig tätig waren oder sind. Ich wurde als freiberuflicher Webdesigner zum Beispiel bei der DKB abgelehnt.

Gut zu wissen – die Comdirect Bank gehört zur Commerzbank

Die Comdirect ist eigentlich eine reine ‚Online Bank‘ ohne Filialen. Da sie aber zur Commerzbank gehört, kann man einige wichtige Funktionen dort mitnutzen. So ist es zum Beispiel möglich, in jeder Filiale der Commerzbank gebührenfrei Bargeld auf euer Comdirect Konto einzuzahlen. Das geht sogar außerhalb der Öffnungszeiten über den Einzahlungsautomaten. Die Comdirect ist außerdem Mitglieder der Cash-Group, was bedeutet, dass ihr in Deutschland an allen Geldautomaten der Deutschen Bank, der Postbank, der Berliner Bank und natürlich der Commerzbank kostenlos Geld abheben könnt.

Zum Girokonto der Comdirect Bank

Geld abheben in Australien: An welchen Automaten kann ich kostenlos mit der Kreditkarte abheben?

Sobald ihr ein Girokonto bei der Comdirect Bank oder bei der DKB eröffnet habt, nehmt ihr die Kreditkarte einfach mit nach Australien und geht dort an einen beliebigen Geldautomaten (ATM), der zu einer Bank gehört.

Wichtig zu wissen: Damit die Abhebung wirklich kostenlos ist, müsst ihr darauf achten, dass der Geldautomat tatsächlich zu einer Bank gehört. Haltet also Ausschau nach Automaten, auf denen das Logo einer der größeren australischen Banken abgebildet ist, zum Beispiel NAB, Wespac, ANZ oder Commonwealth Bank. Hin und wieder (in Deutschland übrigens auch), findet man ATMs, die von unabhängigen Firmen aufgestellt werden. Hier funktioniert das Geld abheben dann auch, nur zahlt man meist hohe Gebühren direkt an die Betreiber. Ob ihr einen solchen Automaten erwischt habt, lässt sich leicht feststellen, denn die anfallende Gebühr muss euch aus rechtlichen Gründen erst auf dem Display angezeigt werden und ihr müsst bestätigen, dass ihr damit einverstanden seid. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich die Transaktion dann immer noch kostenfrei abbrechen.

Nutzt also am besten Automaten, die direkt in einer Bank stehen, dann seid ihr auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Um den besten Wechselkurs zu bekommen, tut dies nicht direkt am Flughafen oder hebt am Flughafen nur eine kleine Menge Geld ab, da dort die Wechselkurse meist schlechter sind als bei Banken in der Innenstadt.

Methode 2: Von der Partnerschaft der Deutschen Bank und der australischen Westpac Bank profitieren

Diese Möglichkeit ist vor allem zu empfehlen, wenn ihr in Deutschland bereits Kunde bei der Deutschen Bank seid. Dann könnt ihr von der Partnerschaft der Deutschen Bank mit der australischen Wespac Bank profitieren.

Wie funktioniert’s?

Ihr geht einfach mit eurer Karte der Deutschen Bank an einen Geldautomat der Westpac in Australien und hebt ganz normal Geld ab. Hierbei wird keine Abhebegebühr verlangt. Am Ende profitieren die Banken dadurch, dass sie euch einen etwas schlechteren Wechselkurs geben und verzichten dafür auf den zusätzlichen Aufschlagen von Gebühren.

Vorteile

Das kostenfreie Abheben von Geld funktioniert in beide Richtungen, also sowohl mit der Karte der Deutschen Bank in Australien, als auch mit der Karte der Westpac Bank in Deutschland. Wenn ihr hin und wieder also noch in der deutschen Heimat auf Besuch seid und in Down Under ein Konto bei der Westpac Bank habt, könnt ihr so einfach und kostenlos an Bargeld kommen.

Nachteile

  • Im Gegensatz zur Comdirect und DKB, fallen bei der deutschen Bank teilweise saftige Gebühren für die Kontoführung an. Rechnet man sich das alles zusammen, ist man in den allermeisten Fällen doch besser beraten, ein Girokonto bei der Comdirect oder DKB zu eröffnen und dann mit deren Kreditkarte in Australien kostenlos Geld abzuheben. In die andere Richtung, also von Australien nach Deutschland, ist meist unsere unter „Methode 3“ genannte Option die günstigste. Man überweist sich dann quasi einfach im Voraus Geld auf sein deutsches Konto und zahlt während dem Heimaturlaub mit seiner deutschen EC-Karte.
  • Damit ihr in Deutschland an den Geldautomaten der Deutschen Bank kostenfrei Geld von eurem australischen Konto abheben könnt, braucht ihr ein Konto bei der Westpac Bank. Dieses ist zwar normalerweise die ersten 12 Monate gebührenbefreit, danach fallen allerdings Kontoführungsgebühren an.

Methode 3: TransferWise, die beste Option um Geld von Deutschland nach Australien zu überweisen

Kurz gesagt ist die Nutzung eines Online-Services zur Geldüberweisung dann eine gute Option für euch, wenn ihr das Geld nicht auf der Stelle braucht und ein paar Tage warten könnt, bis die Überweisung durch ist. Besonders interessant ist diese Methode dann, wenn ihr größere Summen Geld von Deutschland nach Australien schaffen wollt. Dann nämlich wäre das kostenlose Abheben am Automaten, also unsere Methode 1, viel zu aufwändig.

Das Ausgangsproblem bei Standardüberweisungen

Beim regulären Überweisen von euren Ersparnissen von einem deutschen auf ein australisches Konto, fallen doppelt Gebühren an. So zahlt man zum Beispiel für eine Direktüberweisung von 1000 Euro von einem deutschen DKB Konto auf ein australisches Konto der NAB gleich zwei Mal: Ein Mal 10 Euro bei der DKB und ein zweites Mal 13 australische Dollar bei der NAB. Noch dazu ist der Wechselkurs, den man bei solchen Direktüberweisungen bekommt, meist nicht der beste, wodurch die Banken dann noch zusätzlich verdienen. Die Gebühren richten sich danach, wie viel Geld man überweist. Das kann teuer werden.

Die Lösung: Online Services wie TransferWise für die Überweisung ausländischer Währungen nutzen

Von solchen Services gibt es inzwischen mehr als nur einen Anbieter. Dort bekommt man Wechselkurse, die um Längen besser sind, als bei den gängigen Banken. Dadurch kann man sich gerade beim Überweisen von größeren Geldbeträgen schnell einige hundert Euro sparen. Wir haben einmal verglichen, wie viel Geld man zum Beispiel bei einer Überweisung von 10.000 Euro von Deutschland nach Australien bei den verschiedenen Webseiten herausbekommt.

Der aktuelle Wechselkurs: 10.000 EUR = 14.981 AUD

TransfereWise: 10.000 EUR → 14.891 AUD

CurrencyFair: 10.000 EUR → 14.882 AUD

Ozforex: 10.000 EUR → 14.686 AUD

Direkt von Bank zu Bank → 14.470 AUD

Beim direkten Vergleich, bekommt man also bei der Online-Wechselstube TransferWise am meisten Geld heraus und spart sich die meisten Gebühren.

Mit dem TransferWise-Rechner auf der Homepage könnt ihr euch eure eigenen Überweisungssumme berechnen lassen.

Wie funktioniert TransferWise?

Um TransferWise nutzen zu können, muss man sich auf deren Webseite anmelden und anschließend, genau wie bei CurrencyFair und Ozforex auch, seine Identität bestätigen, bevor man eine Überweisung tätigen kann. Dies ist recht einfach. Alles was du dafür brauchst ist dein Reisepass, dein Personalausweis oder dein Führerschein. Außerdem musst du ein Dokument hochladen, dass die Adresse deines aktuellen Wohnsitzes enthält. Das kann eine Strom-, Wasser- oder Internetrechnung auf deinen Namen sein, oder aber auch ein Brief von deiner Bank oder von einem Amt (z.B. vom Finanzamt). Bis dein Account dann verifiziert ist vergehen normalerweise ein bis zwei Tage.

Danach kannst du dich einfach einloggen und von deinem deutschen Bankkonto einen beliebigen Eurobetrag auf deinen Account von TransferWise überweisen. Bis dieser dort angekommen ist, dauert es nochmal ungefähr einen Tag, je nach Bank. Sobald der Betrag auf TransferWise eingegangen ist, kannst du ihn dort in der Währungswechselbörse in eine Währung umtauschen, z.B. in australische Dollar. Dabei erhältst du einen fantastischen Wechselkurs, der weit über dem liegt, den dir normale Banken bieten. Sobald du die Euro in australische Dollar in deinem Account gewechselt hast, kannst du ein Zielkonto in Australien angeben, auf welches das gesamte Geld weitergeleitet werden soll. Dann nochmal circa einen Tag warten und tadaaa – Fertig ist die kostengünstige Auslandsüberweisung.

Was kostet TransfereWise?

Eine Überweisung bis zu 200 Euro kostet euch nur 1 Euro, bei allen Beträgen über 200 Euro fallen pauschale Gebühren in Höhe von 0,5% vom Überweisungsbetrag an. Bei 1.000 Euro wären das also nur 5 Euro, bei 10.000 Euro wären es 50 Euro. Sehr günstig im Vergleich zu einer Standard-Auslandsüberweisung der Banken. Da sind es bei 1.000 Euro schon schnell mal 30 – 60 Euro und bei größeren, fünfstelligen Überweisungen können die Gebühren auf 400 – 500 Euro schießen (schlechterer Wechselkurs + Gebühren auf deutscher und australischer Seite der Bank).

TransferWise funktioniert einwandfrei und ist definitiv der günstigste Weg um größere Geldbeträge, von Deutschland nach Australien zu überweisen. Auch CurrencyFair ist sehr gut und sicherlich auch eine Alternative.

Probiert TransferWise einfach selber aus

Bei welcher australischen Bank zahle ich meine Dollar am besten ein?

Auch hier ist es natürlich wieder gut zu wissen, bei welchen australischen Banken man keine Kontoführungsgebühren zahlt. Ich persönlich kann euch, gerade wenn ihr zur berufstätigen Bevölkerung zählt und kein Student mehr seid, die NAB (National Australia Bank) empfehlen, bei der man sein Konto generell kostenfrei führt und wo auch für Inlandsüberweisungen oder ähnliches keine separaten Gebühren anfallen.

Die Eröffnung ist recht unkompliziert. Ihr lauft quasi einfach nur in eine Filiale und könnt sofort vor Ort ein Konto eröffnen. Ausweisen müsst ihr euch meist mit zwei Dokumenten die eure Identität belegen. Am einfachsten ist es den Reisepass und den deutschen Führerschein mitzunehmen. Manchmal wollen sie auch einen Ausdruck von eurer Visumsbestätigung sehen.

Bis ihr eure Credit / Debit Karte bekommt, dauert es meistens eine Woche. Gut ist zum Beispiel aber auch der Service, dass die Karte direkt zur Bankfiliale geschickt werden kann, falls ihr noch keine dauerhafte Adresse habt. Dort könnt ihr sie dann einfach kurze Zeit später abholen. Geld einzahlen lässt sich aber zum Beispiel sofort, was ganz praktisch ist und auch online Überweisungen funktionieren natürlich, ohne dass ihr auf eure Bankkarte angewiesen seid.

Die NAB verfügt auch über eine hervorragende App, mit der sich spielend leicht der Kontostand auf dem Handy überprüfen lässt oder ihr auch von unterwegs Überweisungen tätigen könnt. Es ist eine der ganz wenigen Apps von Banken, die ich als Webdesigner auch wirklich von der leichten Benutzbarkeit und ansprechendem Aussehen weiterempfehlen kann.

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Habt ihr mit einem der genannten Banken oder Anbieter Erfahrungen gemacht? Wie ging es euch damit? Schreibt einen kurzen Kommentar und informiert andere Leser.

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Chrissy

Ich komme ursprünglich aus München und arbeite, wenn ich nicht gerade an dem RausnachAUS Blog schreibe, als Web Designer. Eine meiner grössten Leidenschaften ist das Reisen und ich lebe seit mittlerweile 4 Jahren in der europäisch(st)en Metropole Australiens, Melbourne.

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